Große Waldbrandübung im Naturpark Schönbuch

16.10.2017

Die Regierungspräsidien Stuttgart und Tübingen probten am Samstag, den 14. Oktober 2017 eine gemeinsame Katastrophenschutzübung für den Ernstfall.

Inszeniert wurde eine extreme Hitzewelle, die den Wald in Brand setzt, Verletzte verursacht und Explosionen auslöst. Schon am frühen Morgen rückten die ersten Einsatzkräfte aus den Landkreisen Böblingen, Esslingen, Reutlingen und Tübingen aus, um die Großbrände zu löschen.
Überall leuchtete Blaulicht, aus großen Schläuchen spritzte Wasser auf die Bäume des Naturparks, Schwerverletzte wurden geborgen und auf Tragen in die Krankenwägen transportiert.
Insgesamt waren 2.300 Einsatzkräfte mit fast 400 Fahrzeugen vor Ort.

Martin Strittmatter, Leiter der Forstdirektion im Tübinger Regierungspräsidium betonte die Bedeutung einer solchen Übung, denn „Szenarien, wie sie derzeit in Kalifornien zu beobachten sind, können mit dem Klimawandel auch bei uns Realität werden“.

Eine wichtige Zielsetzung der Verantwortlichen war es, die effiziente Zusammenarbeit zwischen den Regierungsbezirken und Landkreisen im Ernstfall zu üben. „Katastrophen machen nicht vor Kreisgrenzen halt. Es ist wichtig, dass sie bei der Zusammenarbeit im Ernstfall keine Rolle spielen“, äußerte sich Innenminister Thomas Strobl (CDU) zufrieden am Ende der eintägigen Geländeübung.

 

Quellen: Schwäbisches Tagblatt und Stuttgarter Zeitung
http://www.tagblatt.de/Nachrichten/Tausende-Einsatzkraefte-uebten-im-und-rund-um-den-Schoenbuch-den-gemeinsamen-Einsatz--350052.html
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.naturpark-schoenbuch-polizei-und-feuerwehr-ueben-den-grosseinsatz.26bce83c-8ad4-4480-96bb-f685d839d398.html