Wildschweinfleisch aus dem Naturpark Schönbuch für die Landeshauptstadt

13.02.2019

"Wilde Wochen" in der Landesvertretung Baden-Württemberg

Bei der Landesvertretung Baden-Württemberg in Berlin geht es im Februar besonders wild zu, natürlich nur im kulinarischen Sinn. 300 kg Wildschweinfleisch aus dem Naturpark Schönbuch wurden vom Forstamt Tübingen in die Hauptstadt gebracht. Förster Harald Herbert meisterte die logistische Herausforderung, diese beachtliche Menge an Fleisch aus dem Schönbuch zu organisieren und unter Wahrung der Kühlkette mit einer beständigen Temperatur von ca. 4 °C nach Berlin zu schicken. Nun stehen in der Landesvertretung die nächsten zwei Wochen ganz unter dem Motto „Wilde Wochen“ und unsere Landesvertreter sowie ihre Gäste bekommen ein besonders zartes Stück Baden-Württemberg auf den Teller. Dazu passt das ebenfalls aus dem Schönbuch importierte Destillat Eber No 1, das selbstverständlich nur außerhalb der Dienstzeit und in Maßen genossen wird.

Schon die württembergischen Könige wussten um die hervorragende Qualität des Schönbuch-Wildschweins, war doch das Gebiet des heutigen Naturparks während der Württembergischen Monarchie königliches Jagdrevier und auch Jahrhunderte davor bei allen Machthabern der Gegend sehr geschätzt.
Das Fleisch der Wildschweine ist mager, eiweißreich, cholesterinarm und reich an Mineralstoffen, denn die Tiere leben artgerecht in freier Wildbahn und ernähren sich ausschließlich vom Nahrungsangebot der Natur. „Das ist Bio-Qualität im wörtlichsten und besten Sinne!“ sind der Naturparkvorsitzender Martin Strittmatter und Geschäftsführer Mathias Allgäuer überzeugt und freuen sich über den großen Anklang des Schönbuchproduktes in der Landeshauptstadt.

Wer es den Politikern in Berlin gleichmachen möchte, kann sich jederzeit beim zuständigen Forstamt einen Braten sichern, allerdings sollte beachtet werden, dass das Fleisch nicht immer direkt verfügbar ist und nur ganze Tiere zu erwerben sind. Die Forstämter vermitteln aber gerne einen Metzger zum Zerlegen des Wildes.

Stellt sich jetzt nur noch die Frage, welches Rezept aus der Küche der Landesvertretung den größten Zuspruch erfährt. Wir werden uns erkundigen und das Rezept in unserem Newsletter veröffentlichen.